Achtsamkeit und KI

Ich weiß nicht, wie es euch geht: Ich nutze KI und erlebe sie zum Teil als große Arbeitserleichterung – manchmal sogar als echte Quelle der Inspiration. Gleichzeitig bin ich ihr gegenüber zwiespältig, weil sie Entwicklungen mit sich bringt, deren Konsequenzen ich noch nicht vollständig abschätzen kann.
Die möglichen Risiken und Folgen sind vielfältig – darauf möchte ich hier gar nicht im Detail eingehen. Mich interessiert vielmehr die Frage: Was braucht es, um ein Gleichgewicht zu finden – zwischen der Nutzung künstlicher Systeme und unserer eigenen natürlichen Wahrnehmung?

Deshalb möchte ich den Blick auf etwas anderes richten: auf unsere natürliche Intelligenz (NI) – also unsere Fähigkeit zur Wahrnehmung, Intuition und Verbindung mit uns selbst und der Natur. Und darauf, wie wir diese immer wieder kultivieren und in unser Leben integrieren können.

Ich habe den Eindruck, dass Menschen, die – wie ich – außerhalb von Städten leben, es oft etwas leichter haben. Der Zugang zur Natur ist unmittelbarer. Und wo ließe sich diese natürliche Intelligenz besser kultivieren als genau dort?

Schon bei einem kurzen Spaziergang passiert etwas mit uns: Wir atmen frische Luft, kommen in Bewegung und richten unseren Blick in die Weite – in den Wald oder auf grüne Felder. Das kann unseren Stresspegel senken, das Wohlbefinden steigern und sogar unser Immunsystem stärken. Manche Studien weisen darauf hin, dass diese Effekte nicht nur kurzfristig wirken.

Das sind nur einige der positiven Wirkungen, die ein Aufenthalt in der Natur mit sich bringen kann.

Für mich ist jedoch noch etwas anderes mindestens genauso wichtig: das bewusste Unterbrechen des Gewohnten. Ein Herausgehen aus unseren Routinen, aus dem immer gleichen Radius, in dem wir uns oft bewegen.

Wenn es uns gelingt, solche automatisierten Muster zu unterbrechen, entsteht wieder Raum für Wahrnehmung, für Präsenz – und damit für unsere natürliche Intelligenz. Wir kommen wieder mehr in Verbindung mit der Natur. Und das ist wesentlich. Denn wir sind selbst ein Teil von ihr – nicht etwas Künstliches

Vielleicht geht es am Ende gar nicht darum, künstliche Intelligenz zu bewerten oder zu vermeiden.
Sondern vielmehr darum, dass wir den Kontakt zu unserer eigenen natürlichen Intelligenz bewusst pflegen. Dass wir uns immer wieder daran erinnern, wie es sich anfühlt, wirklich präsent zu sein – im Körper, im Atem, in der Natur.
Genau dafür gestalte ich meine Seminare und Retreats: als Räume, in denen wir bewusst aus dem Gewohnten aussteigen, langsamer werden und wieder in Verbindung kommen – mit uns selbst und mit dem, was uns umgibt.
Wenn du das für dich vertiefen möchtest, findest du auf meiner Seite die aktuellen Termine für Tagesveranstaltungen und Retreats. Schau dich gern um und sichere dir deinen Platz – die Gruppen sind bewusst klein gehalten. Ich freue mich, wenn wir uns dort begegnen.